Steuern für Schulhäuser und eine attraktive Gemeinde
Es gibt zwei Gründe, weshalb jetzt der richtige Moment ist, die Gemeindesteuern zu erhöhen:
Erstens: Im Jahr 2016 wurden die Steuern gesenkt, 2017 gleich nochmals. Argumentation damals: Keine Steuern auf Vorrat eintreiben, wenn das Geld für Investitionen gebraucht wird, können die Steuern ja wieder erhöht werden. Genau an diesem Punkt sind wir nun: Nach der Investition in die Sport- und Freizeitanlagen (Fussballplätze und Roter Platz), stehen jetzt die Schulhäuser an (Brühl und Gwändweg). Es ist deshalb angezeigt, die Steuern zu erhöhen. Auch mit einem Steuerfuss von 94% gehört Dornach zu den steuergünstigsten Solothurner Gemeinden.
Zweitens: Wir Dornacherinnen und Dornacher haben hohe Ansprüche an die Lebensqualität. Wir wollen ein Hallenbad, wir wollen die Glungge, wir wollen eine gute Musikschule und eine dienstleistungsorientierte Gemeindeverwaltung. Wir wollen eine aktive Gemeinde, z.B. im Bereich Umwelt oder mit einer Generationenbeauftragten, dies wurde mehrfach an der Gemeindeversammlung bestätigt. Das alles kostet. Der Gemeinderat hat konsequent gespart, dort wo wir auf etwas verzichten können, ohne an Lebensqualität und an Attraktivität einzubüssen. Mehr ist nicht möglich. Wenn wir unsere Gemeinde attraktiv erhalten wollen, müssen wir nun mit den Steuern rauf, es führt kein Weg daran vorbei.
Ramon Glatz, GRÜNE Dornach